Grundbegriffe aus der Welt der Cocktails   Die Bar: entstanden aus dem Wort „Barriere“, trennte schon im Wilden Westen Käufer und Verkäufer Cocktail: entstanden aus den Hahnenkämpfen wo auf den Sieger getrunken wurde „ on the cocks tail“ auf deutsch Hahnenschwanz. Wahrscheinlich nach der Farbenpracht eines Mixgetränkes an dem nach einem Hahnenkampf für den Sieger eine Schwanzfeder als Dekoration angebracht worden ist. Zubereitungsarten: im Gästeglas („gebaut“), im Rührglas (rühren), im Shaker (schütteln), im elektrischen Mixer Stab- oder Rotormixer („blenden“). Im Gästeglas werden Bargetränke zubereitet, die meist nur aus 2 bis 3 Zutaten bestehen und sich sehr gut vermischen lassen. Es sind oft Getränke mit einer Spirituose und einem Filler (Auffüllgetränk), z.B. Gin Tonic, Campari Soda, Cuba Libre und Kir Royal. Des weiteren Bargetränke, bei denen zwei Spirituosen im kleinen Tumbler auf Eis serviert werden, z.B. Rusty Nail, Black Russian oder B+B. Im Rührglas (auch Mixglas genannt) werden in der Regel alle Bargetränke zubereitet, deren Bestandteile sich leicht vermengen lassen, wie z.B. dünnflüssige Spirituosen. Der Vorteil beim Rühren im Gegensatz zur Herstellung im Gästeglas ist der, daß der Drink schneller und intensiver gekühlt wird und dabei nicht wie beim Shaken trübe wird, sondern klar im Aussehen bleibt. Im Shaker (Schüttelbecher, 2- oder 3 teilig) werden Bargetränke zubereitet, deren Zutaten nicht so leicht zu vermischen sind. Das fängt schon bei den Fruchtsäften mit ihrem Fruchtfleisch an. Gegenüber dem Rühren, hat das Shaken den Vorteil, daß sich die einzelnen Zutaten besser, leichter und schneller vermischen. Das ist für Liköre, Sirupe, Milch, Sahne und Eier von Vorteil. Im elektrischen Blender, auch Mixer genannt, werden vor allem Drinks zubereitet, die frische Früchte, Sahne, Eier und sehr dickflüssige Zutaten enthalten, sowie alle Drinks, die sehr kalt und schaumig werden sollen. Das elektrische Mischen (engl. Blend = vermischen) hielt in Europa Einzug mit der einsetzenden Beliebtheit der tropischen Mischungen und der "Frozen Drinks". Heute gehört ein Elektromixer in jede Bar. Spezielle Zubereitung: Grogs, Glühweine, Bowlen, Frozenmaschine etc.   Strainer: Barsieb zum zurückhalten von Eis, Zitronenkernen, etc., beim abgießen. Shaker, Rührglas Jigger: (Measure), Meßbecher zum abmessen von Flüssigkeiten für Cocktails. Einteilung meist in cl. Shortdrinks: (=kurze Getränke), Getränke mit einem Inhalt von max.7 cl, meist Cocktails Longdrinks: (lange Getränke), Getränke mit einem Inhalt von mind. 14 cl, meist 20 cl = 0,2 Liter Before Dinner Cocktails: trockene Cocktails die als Aperitif angeboten werden können After Dinner Cocktails: süße Cocktails die nach dem Essen angeboten werden können. Tumbler: Becherglas mit extra dickem Boden Grenadine: Sirup zum färben und süßen von Drinks, ursprünglich aus dem Granatapfel gewonnen. Läuterzucker: selbstgemachter Zuckersirup zum süßen von Drinks. 1 L Wasser mit 1 Kg Zucker kochen. Fizzes: Longdrinks die im Shaker mit einer Basisspirituose, Zitronensaft und Zuckersirup hergestellt und mit Soda aufgefüllt werden. Eiskalt servieren. Mit Eiweiß= Silver Fizz, Eigelb= Golden Fizz. Fancy-Drinks: Pick-me-ups und alle Getränke die man in keine andere Gruppe der Bargetränke einordnen kann. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Pick-me-ups (Hangover-Drinks oder auch Corpse-Reviver genannt) werden bei uns als Katergetränke bezeichnet. Sours: Konzentrierter (Herren-) Drink der im Shaker hergestellt wird. Eine Basisspirituose wird mit Zuckersirup und Zitronensaft geschüttelt und im kleinen Tumbler mit der typischen Sourgarnitur serviert. (Orange-, Zitrone-, Kirschspieß) Barlöffel: Löffel an der Bar zum rühren von Cocktails oder abmessen von kleinen Mengen. 1 Barlöffel (1BL) fasst 0,5 cl